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Unser Pflegefamilien WochenEnde IN Bütgenbach 2021                          

nd auch in diesem Jahr verbrachten 7 Pflegefamilien ein gemeinsames WE

aturverbunden in kleinen Häusern direkt am See auf einem Campingplatz.

S  afari stand Samstag auf dem Programm und wir erlebten wilde Tiere wie

lefanten im Tierpark "Monde Sauvage" und kletterten selbst affenflink umher.

uhig wurde es auch abends nicht, weil auf dem Spielplatz getobt wurde
              

W  ährend wir

E    ltern bei Bier- und (Glüh-) Wein unterm Sternenzelt zusammensaßen.

              

I    nterssante und lustige Gespräche führten und uns

  atürlich ein offenes Ohr für Fragen, Tipps… rund um unsere Kinder boten.

              

B   ütgenbach in Belgien liegt ca. 1,5 Autostunden von uns entfernt.

Ü   bernachtet wird in kleinen Häusern; Vollpension bietet das Restaurant

T    agsüber essen und unternehmen wir etwas gemeinsam

G   rübelt ihr gerade, ob es sich vielleicht lohnen könnte, 2022 mitzufahren?

E   ntscheidet euch einfach dafür und probiert es aus!

N   irgendwo sonst können eure (Pflege-) Kinder so frei unter ihresgleichen sein!

  eobachtet, wie toll sie miteinander umgehen, sprechen, sich austauschen!

A   nderssein als Pflegekind ist hier normal! (als Pflegeeltern übrigens auch!)

C   ool oder? Dann notiert euch im Kalender

H   erbst 2022  (9.-11. September!): Pflegefamilenwochenende Bütgenbach

 

2   felsohne ins unser WE 2022 die Gelegenheit in       

0   komma nichts andere nette Pflegefamilien kennenzulernen,

Tage Familienauszeit zu machen und sich

1  zu fühlen in der Gemeinschaft unserer großen Pflegefamilien- Familie!

 

Für Fragen/ Anmeldung: AG-Pflegeeltern-Euskirchen@t-online.de

(Dana Hauptmann-Sieger)


Privates Pflegefamilienwochenende in Ostbelgien

Das privat organisierte Wochenende der Pflegefamilien aus dem Kreis Euskirchen fand vom 11. bis 13. September 2020 im Freizeitzentrum in Bütgenbach - Worriken statt, unweit der deutschen Grenze. Dort verbrachten - umgeben von grünen Ardennen - Wäldern, sanften Hügeln des Hohen Venns und mit direktem Zugang zum Bütgenbacher Stausee - die 10 angereisten Familien eine sonnenscheinreiche, wunderbar entspannte Zeit miteinander. Don't worry, be happy Worriken! So oder ähnlich ließe sich die einmalige Atmosphäre dieser Tage zusammenfassen.

Die kurze Anreise am Freitagnachmittag (kaum jemand war länger als eine Stunde unterwegs) wurde dazu noch mit prima Unterkünften belohnt. Die meisten Familien bewohnten jeweils für sich ein modern - gemütliches Ferienhäuschen. Die anderen bevorzugten die eigenen, vertrauten "vier Wände"  ihrer Wohnwagen. Diese logierten auf dem hübschen, weitläufigen Campingbereich des Ferienparks.

Sternförmig verteilt um eine Wiese mit einem Pingpongtisch hatten hier die bezogenen Häuschen einen gemeinsamen Outdoor  - Treffpunkt und einen zentralen Begegnungsplatz. Dort konnten die insgesamt mehr als vierzig teilnehmenden Personen - davon gut zwanzig Kinder verschiedenen Alters - auch draußen ungestört untereinander sein und zusammen in Ruhe plaudern, lachen, Kaffee trinken und Kuchen essen.

Einen Steinwurf entfernt befand sich der Spielplatz und das liebten die Kids. Voller Energie und Lebensfreude liefen, hüpften und sprangen sie unermüdlich zwischen Treffwiese und Spielgelände hin und her. Da erschien der ein paar Meter weiter liegende goldgelbe Strand am himmelblauen See fast nachrangig - wenn nicht das herrlich spätsommerliche Wetter gewesen wäre... Ausgerüstet mit Badeanzügen und Sandschaufeln waren die Kinder spätestens am Samstag - Nachmittag nicht davon abzuhalten, fröhlich im Wasser zu planschen und Quatsch zu machen. Wie von Zauberhand verschwanden die "Strapazen" der vorherigen gemeinsamen Wanderung rund um das idyllische Bütgenbach.

Nach so vielen Erlebnissen und Ereignissen war der Appetit bei Allen recht ausgeprägt. Wie angenehm war es dann, sich bereits morgens im Restaurant des Ferienzentrums an einen fertig gedeckten Frühstückstisch zu setzen, und abends ebenfalls dort das schmackhafte reichliche Menü zu genießen. 

Spätestens im Speisesaal wurde mehr denn je deutlich, dass es sich hier nicht "nur" um einzelne Menschen und Familien handelt, sondern viel mehr eine Gemeinschaft von großen und  kleinen gleichgesinnten mit vergleichbaren Lebenssituationen und Erfahrungen.

Neben der schönen Natur und tollen Location, war es vor allem dieses Gemeinschaftsgefühl, welches den außergewöhnlichen Spirit dieses Pflegefamilien Wochenendes ausmachte.  Ob bei stundenlangen Gesprächen der Erwachsenen rund um die Tischtennisplatte voll leckerer Knabbereien, ob bei vielseitigen Spielen der Kinder bis spät in den Abend hinein: es war immer da und überall zu spüren, dieses besondere Wir - Gefühl.

"Mama, warum müssen wir schon zurück nach Hause?", riefen am Sonntagvormittag manche der Kinder etwas wehmütig. 

"Ja, warum eigentlich? "Hörte ich mich daraufhin selbst leise fragen. Auch darum, weil jede Auszeit ihre Wertigkeit nicht zu letzt aus der zeitlichen Begrenzung schöpft......" Wie gut aber, dass ein Wiederkommen für den September 2021 vorgesehen ist.

Dann wird es erneut für die Pflegefamilien heißen können: Don`t worry and be happy in Worriken!

Beate (Pflegemutter aus Euskirchen)


Aus dem „Nähkästchen“ einer Pflegefamilie…

Guten Tag,

wir sind jetzt schon seit einigen Jahren Pflegefamilie, mit eigenen Kindern und einem Pflegekind...

Warum wir das gemacht haben?
Ganz einfach... wir wollten unsere Werte, Liebe, Gemeinschaft und ganz viel positives Denken teilen und weitergeben... wie geht das besser, als Kindern, die keinen so guten Start haben, dies in einer normalen Familie zu ermöglichen... Halt, Zuversicht, aber auch Grenzen zu setzen, ein Familiengefüge zu bieten, was kann es denn besseres geben.

Sicher ist für nicht für jedes Kind eine Familie die optimale Lösung, es gibt auch Kinder, die andere Strukturen benötigen, Fachpflege oder auch Erziehungsanstalten, Wohngruppen oder ähnliches.

Wir als „normale“ Pflegefamilie können den Kindern mitgeben, wie es sich anfühlt in einer geregelten Umgebung unter familiären Bedingungen aufzuwachsen. Was es überhaupt heißt, eine Familie zu haben, wie es ist mit Geschwistern umzugehen, an Konflikten innerhalb der Familie zu wachsen, auch das gehört dazu.

Natürlich bringt jedes Pflegekind auch sein „Päckchen“ mit in die Familie. Oftmals Probleme bei Bindungen, traumatische Ereignisse für die oft keine Worte gefunden werden können, Angst, psychische Störungen, Erkrankungen usw.

Es ist nicht immer einfach sich als Familie damit auseinander zu setzen, es entstehen Konflikte bei Übertragungen von dem Verhalten der leiblichen Eltern zu den Pflegeeltern, die Kinder überprüfen oft die Sicherheit in der Familie, testen Ihre Grenzen mehr und anstrengender als die eigenen Kinder, damit muss man sich gut und ausreichend beschäftigen und es auch immer wieder untereinander thematisieren.

Und trotzdem überwiegt am Ende des Tages ein einziger Punkt:
Dieses Lächeln, das mehr sagt als tausend Worte und dieser kleine feine Händedruck, wenn das Kind sich an dir festhält als würde es sagen... bitte lass mich nie wieder los...

Es lohnt sich, Pflegefamilie zu werden, zu sein und zu bleiben, auch wenn es jeden Tag aufs Neue anstrengend bleibt, nicht nur die Pflegekinder wachsen an diesem Gefüge, sondern unsere eigenen Kinder und wir als Pflegeeltern auch...

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